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english | français | deutsch | italiano | español | romanian Elena Mosuc, Sopran Elena Mosuc, geboren in Iasi (Rumänien), studierte am Konservatorium "George Enescu" in Iasi und debütierte noch vor Abschluss ihres Studiums an der Oper von Iasi als Königin der Nacht, Lucia, Gilda undVioletta. Kurz darauf gewann sie sowohl beim internationalen ARD - Musikwettbewerb in München (1990) als auch in Monte-Carlo (1991) erste Preise. Im Jahre 1993 wurde sie mit dem europäischen Förderpreis für Musik ausgezeichnet; 1995 wurde ihr in Catania der „Premio Bellini d'Oro“, 2002 der „Premio Zenatello di Verona“ und 2004 der „Premio Verdi di Modena“ und der „Premio Verdi di Verona“ verliehen. Im Jahre 2005 wurde ihr vom rumänischen Staatspräsidenten der Offiziersorden als höchste musikalische Auszeichnung des Landes überreicht. Im Jahr 2009 promovierte sie „summa cum laude“ mit einer Dissertation über das Thema „Wahnsinn in den italienischen Opern in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts“. Im selben Jahr wurde sie mit dem italienischen Kritikerpreis "Lina Pagliughi: Siola d'oro "geehrt, welcher zusammen mit der Ehrenmedaille vom Präsident Italiens, Giorgio Napolitano, überreicht worden ist; auch wurde sie in Rumänien zur „Frau des Jahres 2009“ gekürt. Elena Mosuc ist seit ihrem Karrierebeginn dem Opernhaus Zürich sehr eng verbunden, und sie trat dort u.a. als Königin der Nacht, Konstanze, Donna Anna, Lucia, Linda di Chamounix, Elvira (I Puritani), Gilda, Violetta Valéry, Luisa Miller, Sophie, Zerbinetta, Aminta/Timidia (Die schweigsame Frau), Musetta, Antonida (Ein Leben für den Zaren), Micaëla, Olympia, Antonia undGiulietta etc unter der Stabführung von Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Placido Domingo, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Ralf Weikert, sowie Marco Armiliato, Paolo Carignani, Adam Fischer, Marc Minkowski, Michel Plasson, Patrick Fournillier, Nello Santi, Carlo Rizzi, Peter Schneider und Marcello Viotti auf. Ständige Gastauftritte führen sie immer wieder an die bedeutendsten Häuser von Europa (u.a. München, Dresden, Hamburg, Berlin, Wien, Brüssel, Paris, Venedig, Rom, Amsterdam, Helsinki) sowie nach Japan und China; aber auch als gefragte Konzertsängerin ist sie regelmässig zu hören. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Sir Colin Davis, James Conlon, David Zinman, Michael Gielen, Fabio Luisi, Bruno Campanella, Bertrand de Billy, Daniel Oren, Stefan Soltesz, Leopold Hager, Roberto Rizzi Brignoli, Gianandrea Noseda und Yves Abel. Regelmässig gibt sie weiterhin verschiedene Konzerte und Opernabende in ihrem Heimatland. Elena Mosuc hat sich im Verlaufe ihrer Karriere im Kreise der vielseitigsten und ausdrucksstärksten Soprane der Welt etabliert: Beginnend mit der Königin der Nachtin Amsterdam, Berlin, London, Paris, Rom, Tokyo und Shanghai feierte sie sodann mit den Titelrollen von Lucia di Lammermoor und La Traviata an der Bayerischen Staatsoper Triumphe. Im Aalto Theater in Essen gestaltete sie in Neuproduktionen äusserst erfolgreich die Luisa Miller und die Elviraaus I Puritani; und auch ihre Debuts in der Arena di Verona als Gildaund als Violettawurden von Publikum und Presse gleichermassen begeistert aufgenommen. Weitere wichtige und erfolgreiche Engagements führten sie an die Deutsche Oper Berlin (Olympia, Antonia, Giulietta und Stella in Les Contes d'Hoffmann und La Traviata), an die Staatsoper Berlin (Zerbinettain Ariadne auf Naxos), ans Teatro Filarmonico di Verona(Donna Anna in Don Giovanni und La Traviata) und ins Teatro La Fenice (La Traviata). Dabei hatte sie Gelegenheit, mit so namhaften Regisseuren wie Grischa Asagaroff, Philippe Arlaud, Pierre Audi, Ruth Berghaus, Liliana Cavani, Jürgen Flimm, Claus Guth, Stefan Herheim, Dietrich Hilsdorf, Nicolas Joël, Guy Joosten, Martin Kusej, Cesare Lievi, Marco Arturo Marelli, Christine Mielitz, Jonathan Miller, Giancarlo del Monaco, Renata Scotto, Andrei Serban, Philippe Sireuil und Franco Zeffirelli zusammen zu arbeiten. Dabei hat sie mit berühmten Kollegen die Bühne geteilt; zu erwähnen sind etwa Leo Nucci, Alfredo Kraus, Neil Shicoff, José Cura, Giuseppe Giacomini, Giorgio Zancanaro, Renato Bruson, Juan Pons, Giacomo Aragall, Lucia Popp, Peter Seiffert, Ann Murray, Ruggero Raimondi, Jonas Kaufmann, Agnes Baltsa, Mirella Freni, Katia Ricciarelli, Denyce Graves, José Carreras, Plácido Domingo, Juan Diego Flórez, Marcello Giordani, Marcelo Alvarez, Carlos Alvarez, Rolando Villazón, Thomas Hampson, Angela Gheorghiu, Roberto Alagna, Kurt Moll, Kurt Rydl, Maria Guleghina, Francisco Araiza, Luciana D’Intino, Barbara Bonney, Gwyneth Jones, Matti Salminen u.a. Zu den musikalischen Höhepunkten der jüngsten Zeiten gehören ihre umjubelten Interpretationen von Marguerite (Faust), Amina (La Sonnambula), Liù (Turandot), Mimì (La Bohème), Medora (Il Corsaro) und Maria Stuarda sowohl in Zürich als auch an der Staatsoper Berlin. Sodann war sie mit sensationellem Erfolg als Violetta an der New Isareli Opera in Tel Aviv, an der Wiener Staatsoper, im New National Theatre Tokyo und am Teatro Regio di Torino, als Lucia di Lammermoor im Théâtre Capitole de Toulouse, in Thessaloniki und jüngst an der Deutschen Oper Berlin und in Brüssel, als Elvira (I Puritani) an der Wiener Staatsoper, als Micaëla (Carmen) in der Arena di Verona, als Gilda (Rigoletto) im Teatro Regio di Parma, an der Wiener und an der Bayerischen Staatsoper und im Teatro Verdi in Trieste, als Donna Anna (Don Giovanni) im New National Theatre Tokyo, als Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) in Neuproduktionen in Zürich und Genova, und schliesslich in einer Neuproduktion von Les Contes d’Hoffmann (alle vier Frauenrollen ) an der Staatsoper Hamburg zu erleben. Speziell zu erwähnen ist ihr triumphales Debut an der Mailänder Scala als Violetta Valéry unter Maestro Lorin Maazel. Geplant sind Neuproduktionen von Lucia di Lammermoor in Turin und bei den Festspielen von Avenches, von Rigoletto (Gilda) an der Mailänder Scala, Les Contes d’Hoffmann (alle vier Frauenpartien) in Zürich und Dallas, La Traviata in Peking (wieder unter Maestro Lorin Maazel) sowie diverse Recitals in Tokyo und Rumänien (Bucharest und Iasi). Zu ihren kommenden Verpflichtungen gehören überdies Gilda, Donna Anna in Zürich und in Cleveland unter Franz Welser-Möst, Konstanze (Entführung aus dem Serail) in München sowie La Traviata in Berlin, Lucia di Lammermoor an den Staatsopern Hamburg und Berlin und Le Duc d’Albe in Antwerpen. Im September 2010 wird sie an Metropolitan Opera in der Rolle der Olympia debutieren. Ihre Diskographie umfasst nicht nur ihre bei Sony-BMG (Arte Nova) erschienenen Solo-Alben Au Jardin de mon Coeur, Mozart Portrait und Notre Amour (mit noch weitgehend unbekannten, oft folkloristisch inspirierten Liedern aus ihrer Heimat), sondern auch weitere CD-Aufnahmen, darunter Gualberto Brunettis Stabat Mater mit dem Ensemble Turicum (als World Premier Recording), With Compliments (Arien von Händel mit dem Zürcher Kammerorchester unter Howard Griffiths), die Gesamtaufnahme der Operette Schön ist die Welt (von Franz Léhar). Kürzlich ist ihre neueste CD erschienen: Mahlers 2. Symphonie unter Valery Gergiev. - Die Künstlerin ist auch auf DVD zu erleben als Musetta in La Bohème, als Gilda mit Leo Nucci in Rigoletto, als Zerbinetta in Ariadne auf Naxos und als Königin der Nacht in der Zauberflöte. – Von ihren zahlreichen TV-Auftritten besonders hervorzuheben ist ihr erster bei BBC gedrehter Film (The Genius of Mozart) und die glamouröse Gala zum hundertjährigen Bestehen der FIFA (unter der musikalischen Leitung von Valery Gergiev), welche weltweit in über 120 Länder live übertragen wurde. Januar 2010 (ersetzt alle bisherigen Versionen) Biography in german as pdf-file (Download Acrobat Reader for reading pdf-files) |