I Puritani

„Elena Mosuc […], specie nel repertorio in cui si necessitano agilità, sovracuti facili e brillanti, per di più sostenuti da una voce dal bel corpo lirico ed amministrata con dovizia di mezzavoci, attacchi in pianissimo ed un talento ammirevole di fraseggiatrice, sembrerebbe aver poche rivali. La sua Elvira, inizialmente trepidante, poi gioiosa nella polacca Son vergin vezzosa, infine dolente e patetica nel secondo atto, concluso per altro con il pirotecnico rondo Ah sento o mio bell’angiolo scritto per la versione Malibran e ripristinato in tempi moderni dalla Sutherland, è semplicemente superlative.“
L’Opera, marzo 2006, Andrea Merli

„[…] erlebten wir Elena Mosuc als Elvira und damit eine echte Alternative zu bisherigen Rollenvertreterinnen. […] Elena Mosucs bezaubernd timbrierter Sopran beinhaltet die mädchenhafte Unschuld, die sinnliche Glut und das Sich-Versteigen in Spitzenregionen menschlich-poetischer Vorstellungskraft. Wo ihr der Geist rollengemäss quasi entgleitet, tut es die Stimme nicht – sie findet aus aller noch so heftigen Bewegung immer wieder zurück in die warme Mittellage, in die Befriedigung wunderschöner Kadenzen. Aber Gefühl ist immer mit dabei, bis in die höchsten Höhen, Virtuosität wird nie zu Selbstzweck. Die Marionette der Männer wird zur selbstbewussten Frau, die sich zu ihrem Wesen bekennt. Ein wunderbares Rollenportrait!“
Der neue Merker, April 2005, Sieglinde Pfabigan

"Eine vom Publikum anhaltend enthusiastisch gefeierte Produktion dank dem Traumpaar Elena Mosuc und Juan Diego Florez. - Die Wiederaufnahme der Puritaner an der Staatsoper war einfach wunderbar! Es müssten noch viel mehr solcher Highlights auf der Opernbühne stattfinden. Derart schwerelos und brillant war die meisterhafte Wiedergabe durch die Solisten und das Orchester. Ausdrucksstark und mit tragfähigem Legato als auch mit wunderschönen Koloraturen und mit ausgedehnt gespannten Gesangsbögen gestaltete Elena Mosuc eine grandiose Elvira. Sie begeisterte immer wieder, mit einer mühelosen Steigerung aus perfekt singenden Registern. Dabei entfaltete sich ihre wunderbare warme Stimme von seltener Klangschönheit und Leuchtkraft. Kein Wunder – vermochte sie den Jubel und die enorme emotionale und offene Zuneigung des Publikums – die auch dem Startenor Juan Diego Florez entgegen schlugen – noch zu übertreffen.“
Der neue Merker, April 2005, Marcello Paolino

„La cantatrice roumaine mérite amplement d’ être distribuée sur les grandes scènes internationales, car des moyens sont proches de ceux d’un soprano dramatico d’agilità. La voix est relativement large. Les suraigus sont puissants et delivers avec prodigalité; le soufflé superbement contrôlé lui permet quelques beaux piani. – Un bilan suffisant toutefois pour faire de la chanteuse la vraie triomphatrice de la soirée au rideau final.“
Forum Opéra, 30.03. 2005, Placido Carrerotti

„Petit in stature but with a definate presence and the rare ability to captivate both with her acting and singing, here is a soprano to look out for! Reminiscent of Caballé in her ability to take time and generously spin out a phrase with poise. She just as easily negotiated the florid challenges in the score, refreshingly devoid of mannerisms.“
The Opera Critic, 22 March 2005, Moore Parker

„Wiener Staatsoper auf dem Planeten Belcanto. – Die weibliche Sängerschaft hat allerhand Vokalartistik zu bewältigen: Tonreihen in luftiger Höhe rauf und runter zu sausen, […]; Elena Mosuc tat dies als Elvira virtuos und makellos und verliebte sich nebenbei noch, verzweifelte und verfiel dem Wahnsinn: einfach toll!“
Der Standard, 21. 03. 2005, end

„[…] son chant est impressionant de maîtrise. Attaquant avec aplomb et sans faille les vocalises du rôle d’ Elvira, elle sait aussi jouer sur les couleurs et les contrastes et livrer des pianissimi envoûtants“
ConcertoNet.com, 19.03. 2005, Claudio Poloni

„Mit der inzwischen zur Weltspitze zählenden Elena Mosuc kann Essen eine Elvira ins Feld führen, die dem blitzenden Koloraturenwerk feine Ausdrucksschattierungen entlockt und dazu als Tänzerin auf Spitzen durch die Partie trippelt. Der Aufstieg zu den hohen C’s mit abschliessendem D in «Oh vieni al tempio gelang ihr geradezu atemberaubend.“
Opernwelt, Januar 2003, Ulrich Schreiber

„Die in allen Lagen homogene und sauber geführte Stimme paart Wärme mit stupender Technik, die dem berühmten Vorbild [Gruberova] in mancher Hinsicht sehr nahe kommt. «Son vergin vezzosa» bewältigte sie mit traumwandlerischer Leichtigkeit (noch dazu als Ballerina auf «Spitze»), [...]. Zu ganz grosser Form lief sie in der Wahnsinnsarie («O rendete mi la speme») und im finalen Duett mit Arturo auf. Das war Belcanto vom Feinsten, wie man ihn dieser Tag nur sehr selten erlebt – und der wurde mit Recht begeistert gefeiert.“
Opernglas, Januar 2003, J.-M. Wienecke

„ [...] Eine Primaballerina des Belcanto.“
Süddeutsche Zeitung, 11. November 2002, Svenja Klaucke

„ [...] Elena Mosuc tanzt Spitze und singt spitze. Sie ist mit betörend sinnlicher Mittellage in den Koloraturen geschmeidig. Blitzsauber gesetzte Töne werden zu Seelenschwingungen. Im Wahn ist sie auch stimmlich entrückt.“
WAZ, 11. November 2002, Michael Stenger