Maria Stuarda

„Trotzdem wäre der Abend ein trüber gewesen, hätte es nicht Elena Mosuc gegeben, die alle optische Misere vergessen liess und in für das Singen unvorteilhaftesten Stellungen mit wunderschönem, melancholisch angehauchtem Timbre brillante Koloraturen, atemberaubende pianissimi und vor allem Schwelltöne höchster Virtuosität zelebrierte.“
Orpheus, November/Dezember 2006, Ingrid Wanja

Elena Mosuc hat als Maria Stuarda nicht nur einen Sopran von ausserordentlicher Qualität einzusetzen, sie ist auch mit dem Belcanto - Stil bestens vertraut, beherrscht die Kunst der messa di voce und reisst mit schwebenden piani das Auditorium zu Ovationen hin.“
Opernwelt, November 2006, Ekkehard Pluta

„Maria Stuarda era Elena Mosuc. […] ha tratteggiato un personaggio vocalmente seducente in un’interpretazione ricca di sfumature. Soprano sostanzialmente lirico, […] è perfettamente a suo agio nel canto fiorito e d’agilità […]. Ama il rischio e non si risparmia, anzi si lancia con entusiasmo in arditi funambulismi vocali, attacchi in pianissimo dei sovracuti, esibendosi anché Re e Mi sovracuti, presi di forza e tenuti spavaldamente. Il tutto, si badi, controllato da un gusto squisito e da una musicalità ineccepibile. Di conseguenza la sua Stuarda, che sembra aver raccolto il testimone dalla Sills e dalla Gruberova, ha ottenuto un’ accoglienza trionfale assolutamente meritata.”
L’ Opera, novembre 2006, Andrea Merli

„Elena Mosuc ( Maria ) imponierte mit der vollendeten Schönheit ihres Pianogesangs und liess die Töne in der Höhe nach Belieben an- und abschwellen – perfekt!“
Opernglas, November 2006, M. Wilks

Mosuc is the belcanto diva par excellence, with exquisite expressive detail.“
Financial Times, 22. Oktober 2006, Shirley Apthorp

“Singing of the highest level: Most memorable is the wonderful singing. Both Queens are magnificent bel canto sopranos: […]; Elena Mosuc (Maria) demonstrates flawless technique and great dynamic artistry with pianissimo slides and leaps around the stratosphere of the soprano range.”
theoperacritic, October 7th 2006, Rosalind Appleby

„Die Maria Stuarda ist sicherlich ein Höhepunkt in ihrer bisherigen Laufbahn. Die von einem gesunden Ehrgeiz gelenkte Rumänin gilt als Perfektionistin, die stets an ihrer Technik gefeilt hat und nicht über ihre Verhältnisse singt. Nun das bewundernswürdige Resultat: Koloraturgesang höchster Güte. Frau Mosuc kann mit allen Finessen aufwarten, singt – scheinbar – mit schwebender Leichtigkeit die anspruchsvollsten Läufe und Fiorituren bis in Extremhöhen und kann in jeder Lage die Stimme spontan zurücknehmen in die feinsten Pianissimo-Phrasen, wo es der Komponist und die darzustellende Figur verlangen; es gibt keine Härten, keine schrillen Töne; warm und voll klingt die Mittellage und der ihr eigene innig-gefühlvolle Ausdruck bleibt in allen Registern erhalten. Und noch dazu ist sie von einer Wortdeutlichkeit, die in der hohen Lage durchaus nicht alltäglich ist. Als schottische Königin überrascht sie zusätzlich durch dramatische Attacke, und auch die elegischen Passagen sind voll prallen Lebens, niemals larmoyant. Sie ist ergreifend in ihrer Freude, wenn die Gefangene bei ihrem ersten Auftritt endlich wieder einmal freie Luft atmen darf; sie schleudert der Rivalin ihre Verachtung mit Aplomb entgegen und behält ihre königliche Würde, nachdem ihr klar geworden ist, dass ihre Situation hoffnungslos ist. Eine grosse, reife Rollengestaltung.!“
Der Neue Merker, Juli 2006, Sieglinde Pfabigan

„Als Maria Stuarda ist Elena Mosuc nach ihren Ausflügen zu Puccini (Musetta und Liù) ins Belcanto-Fach zurückgekehrt, und ihr Rollendébut hat bestätigt, dass dieses ihre ureigene Domäne ist. Technisch scheint ihr jetzt mühelos alles möglich zu sein, was zu diesem besonders kunstvollen Gesangsstil gehört: die Virtuosität und Variabilität der Koloraturen, die Verblendung der Register, das An- und Abschwellenlassen der Töne, die natürliche Basis der tieferen Lage, die ebenmässige […] Strahlkraft der Töne.“
Neue Zürcher Zeitung, 02.06.2006, Marianne Zelger-Vogt